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Mittwoch, 18. November 2009, 10:53

The Clone Wars: Dave Filoni über Cad Bane, den Fortschritt in der Serie und mehr


The Clone Wars: Dave Filoni über Cad Bane, Fortschritte und mehr
Mittwoch, den 18. November 2009 um 10:53 Uhr von Ronen Tal-Ravis

Nachdem The Clone Wars Anfang Oktober wieder im amerikanischen TV gestartet ist, wächst auch wieder die Anzahl der Interviews, die im Netz auftauchen. gestern hat die Seite Den of Geek ein ein Gespräch mit dem Mann an der Spitze der Serie geführt, Dave Filoni:

Wie viel Freiheit haben Sie beim Entwurf? Beteiligt sich George Lucas an The Clone Wars genausoviel wie an den Filmen?

Es gibt bei uns einige brillante Designer, z.B. Killian Plunkett und Darren Marshal, um mal ein paar zu nennen. Ihre Arbeit ist umwerfend und wir haben alle Freude an neuen Konzepten. George ist dabei sehr involviert, manchmal holt er sogar eine Mappe mit alten Konzepten aus dem Jahre 1977 hervor und wir nehmen die als Anfang.

Dave Filoni bei der Arbeit
Dave Filoni bei der Arbeit
Viele der Folgen enthalten Anspielungen an oder Witze über die Filme. Wie viel Zeit wenden Sie dafür auf und werden wir davon mehr sehen? Was war Ihre liebste Anspielung auf die alte Trilogie?

Diese Andeutungen machen wirklich Spaß, aber wir wollen damit nicht die Geschichten verdecken, die wir erzählen. In der ersten Staffel haben wir eine frühe Version des Y-Wings gesehen, das war wirklich cool. Als die ersten Entwürfe hereinkamen, haben sie sich über alle Büros verteilt, wie ein Buschfeuer, alle waren aufgeregt. Wir haben Sie neuer und sauberer gemacht, als wenn die Flieger in Episode IV abgenutzte Versionen von diesen Jägern wären. Das war wirklich spaßig.

Nehmen Sie für die Charaktere, Landschaften und Action auch alte Ideen, oder ist das alles neu?

Die Ideen kommen von überall. Wie gesagt, George hat eine Mappe mit alten Konzepten aus den Filmen - er schmeißt nie etwas weg. Es ist also eine Mischung von alten und neuen Sachen. Und wir passen unsere Entwürfe an die Dinge an, die vorher kamen.

Gibt es irgendwelche Charaktere, Spezies, Landschaften oder Schiffe, die George Lucas nicht zurückhaben wollte?

Anfangs wollte George keine Kopfgeldjäger. Ich bin froh, dass er seine Meinung geändert hat, denn sie sind einige meiner liebsten Figuren. Sie erlauben uns andere Geschichten zu erzählen und sind einfach klassische Elemente aus Star Wars.

Der Lauftext zur Eröffnung ist [in der Serie] einem Voice-Over gewichen. War das eine Idee des Entwurfsteams oder eine Anweisung von Lucasfilm?

Wir machen ein anderes Format und wir wollten das deutlich machen. Und ein nachrichtenartiges Voiceover nach dem Motto "Nachricht im Anrollen" erschien uns als natürliche Wahl, da wir schließlich mitten in einem Krieg sind.

Cad Bane stellte sich als Hit heraus, obwohl er in der ersten Staffel nur in einer Folge erschien. Können Sie uns etwas zu seinem Entwurf sagen und den Gedankenprozess hinter diesem Kopfgeldjäger im Retrostil?

Cad Bane ist riesig, ich mag ihn. Seine Spezies taucht in der Cantinasequenz in Episode IV auf und diese Referenz war amüsant. Außerdem wurde er von Lee van Cleefs Figur aus The Good, The Bad and the Ugly inspiriert. Um Western-Terminologien zu verwenden: ich denke, Boba Fett war immer diese Art Typ von Mann ohne Namen - der starke, ruhige Typ. Und Cad Bane ist die andere Seite der Münze, was Kopfgeldjäger angeht.

Viele Leute sagen, die Qualität der Animationen hat sich im Laufe der ersten Staffel stark verbessert, auf welche Punkte trifft dies am meisten zu?

Wir haben uns in allen Punkte stark verbessert. Ich habe ein tolles Team und wir arbeiten ständig an unseren Methoden und dem Arbeitsfluss und das merkt man auch, finde ich. Außerdem haben wir den Vorteil eine Lucas-Firma zu sein und bekommen deswegen von anderen, wie ILM und LucasArts Tipps und Hinweise, die unsere Arbeit immens verbessert haben.

Einige der Elemente der Prequeltrilogie sind offenbar weniger beliebt (z.B. Jar Jar Binks), achten Sie darauf, wenn Sie an der Serie arbeiten? Gibt es ggf. den Versuch, die Meinung der Fans zu ändern?

Nein, wir konzentrieren uns nur darauf Star Wars-Geschichten zu erzählen.

Haben Sie auch einen Anteil an der Realserie, die momentan in der Entwicklung ist. Würden Sie TCW auch wieder auf die große Leinwand bringen?

Momentan sind wir nur auf unsere Serie konzentriert.
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sidious1138

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Mittwoch, 18. November 2009, 11:39

Zitat

Einige der Elemente der Prequeltrilogie sind offenbar weniger beliebt (z.B. Jar Jar Binks), achten Sie darauf, wenn Sie an der Serie arbeiten? Gibt es ggf. den Versuch die Meinung der Fans zu ändern?

Nein, wir konzentrieren uns nur darauf Star Wars-Geschichten zu erzählen.


Hmpf... :rolleyes:
Die werden ihr Ding also ohne "Rücksichtnahme" durchziehen. ^^



Zitat

Haben Sie auch einen Anteil an der Realserie, die momentan in der Entwicklung ist. Würden Sie TCW auch wieder auf die große Leinwand bringen?

Momentan sind wir nur auf unsere Serie konzentriert.


Oder mit anderen Worten: "Streng geheim! Darüber erfahrt ihr nichts von mir!" ;)



Zitat

Boba Fett war immer der mysteriöse Unbekannte und bei Cad Bane ist es genau anders herum.


Also Bane zeichnet sich jetzt dadurch aus, dass er besonders bekannt, vertraut ist?
Er meint wahrscheinlich, dass Bane's Auftreten / Handlungsweisen gut mit Bekanntem verglichen werden kann.
Through the Force, things you will see. Other places. The future... the past. Old friends long gone.

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JM-Talon

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Mittwoch, 18. November 2009, 11:58

Ich denke, mit streng geheim ist da wenig... Filoni entwickelt eine animierte Serie - er wird mit anderem Kram nichts zu tun haben. Das glaube ich ihm schon.

Außerdem hoffe ich, das die überhaupt was in Sachen Realserie machen... ;) Und dass die wirklich Dinge geheim halten... ;) Denn manchmal könnte man den Eindruck bekommen, dass nicht die Geheimhaltung so gut ist, sondern dass es nichts Neues gibt. ;)

Wg. der Cad-Bane-Passage beachte den jetzt geänderten Text, was es klarer macht...

Captain Rickover

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4

Mittwoch, 18. November 2009, 16:07

Also ich finde dass sich bei den Animationen überhaupt gar nichts verbessert hat. die Mimik der Gesichter ist nach wie vor sehr eingeschränkt, die Bewegungsabläufe, vorallem bei Kämpfen und wenn die Figuren rennen, ist noch immer sehr holzig. Die Texturen von Raumschiffen, Landschaften, Droiden, Räumen, Kleidung, Haut und Haaren sind immer noch genauso wie zuvor. Vielleicht meinte Filoni, dass sie die Produktionsabläufe verbessert haben. Ausserdem: Hieß es nicht einmal, das Animationsstudio hätte bereits 100 Folgen vorproduziert? Wenn es so ist, werden die wohl kaum große Verbesserungen durchführen oder die allerneuste Animationstechnologie einsetzen können.

Trotzdem: THE CLONE WARS gefällt mir sehr gut. Von mir aus können Filoni und sein Team ruhig so weitermachen und die Clone Wars-Ära nach Belieben umschreiben und die Kampfdroiden bis zum Ende Slapstick-Stückchen vorführen lassen. Ich finde TCW ist näher am Geist von Star Wars dran, als jeder Clonewars-Comic oder Republic-Commando-Roman.

JM-Talon

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Mittwoch, 18. November 2009, 16:42

@ Captain Rickover:

Danke für den Beitrag! :)

1) 100 Folgen vorproduziert - nein, so hieß es nicht. Es hieß, dass Lucasfilm in jedem Fall mindestens 100 Folgen produziert, selbst wenn kein Sender da wäre. Die Aussage stammt aus dem Jahr 2005. Sie haben aber bekanntlich einen Sender. Derzeit dürfte man mit der Produktion mit der dritten Staffel beschäftigt sein. Im Januar wurden dafür Drehbücher geschrieben. Dazu gibt es eine Aussage von Katie Lucas von Anfang des Jahres. Ansonsten hält man sich mit derartigen Aussagen bei Lucasfilm bedeckt (wie weit man ist und was man gerade macht).

2) "Besser geworden" - was eine ganze Menge der Rezensenten (darunter vor allem auch US-TV-Journalisten) damit meinen ist, dass alles detailreicher und größer geworden ist etc. (Beispiel: die Kämpfe in Landing at Point Rain, wo das Gewusel klar zu sehen ist). Siehe diverse Interviews und Rezensionen dazu in den letzten Wochen. Und da bin ich schon der Meinung, dass man da deutliche Unterschiede zur ersten Staffel sehen kann und dass eben nicht alles gleich ist... :) Das heißt aber natürlich nicht, dass man hier "reagiert" hat auf Kritik oder wie auch immer, sondern dass man einfach besser geworden ist. Der Stil an sich wird sich nicht "verbessern", denn der wurde leider oder Gott sei Dank bewusst so gewählt...