Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Unser Forum hat zum 1. Mai 2010 seine Pforten geschlossen. Neue Beiträge sind nicht mehr möglich.
Gern könnt Ihr künftig auf der Hauptseite Eure Kommentare abgeben. Das Forum bleibt als Archiv online.

Johnny007

Community-Mitglied

  • »Johnny007« ist männlich
  • »Johnny007« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 375

Lieblingsepisode: Episode I - Die Dunkle Bedrohung
Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Emden

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 19. August 2009, 19:13

Anakin, respektlos? (oder:" Klonleben sind mir egal")

Also, wenn ihr euch nochmal die Szene im TCW Kinofilm anseht, wo Anakin befiehlt den Hanger des Venators zu öffnen, wodurch schlließlich viele Besatzungsmitglieder ihr Leben verlieren und er pump sagt "Kleine Planänderun".
Hat er gar kein Mitgefühl oder sowas in der Art?
Es gibt noch viele Vorfälle dieser Art (mit Obi-wan und anderen Jedi)
"... to boldly go, where no man has gone before!"

Sith Gott

Community-Mitglied

  • »Sith Gott« ist männlich

Beiträge: 564

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Da, wo die Killermeerschweine wohnen

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 19. August 2009, 20:02

Im Krieg war wohl ab und zu sein Motto:"Shit happens!"
Spurlos vorbei geht sowas nicht, das ist klar, aber sowas kann schon mal passieren. Generell sterben bei unseren Hauptcharakteren viele Klontruppen, ist wahrscheinlich auch deshalb gemacht worde, damit nicht so viel animiert werden musss. :D

Johnny007

Community-Mitglied

  • »Johnny007« ist männlich
  • »Johnny007« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 375

Lieblingsepisode: Episode I - Die Dunkle Bedrohung
Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Emden

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 19. August 2009, 20:05

Naja, gut, das ist jetzt eine sehr generälle Erklärung ... aber das kann ihn doch nicht so kalt lassen? Unnormal ... Jedi sind doch die mitfühlenden "Friedensbringer" ...
"... to boldly go, where no man has gone before!"

Mad Blacklord

Community-Mitglied

  • »Mad Blacklord« ist männlich

Beiträge: 1 682

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 19. August 2009, 20:10

Nun die Sache mit dem Hangar war wohl eher noch ein Unfall (oder Kamikaze Aktions des Vulture Jägers) und nicht Anakins Schuld. Das kleine Planänderung soll in diesem Fall wohl eher zeigen das Anakin einen kühlen Kopf behält und sein Missionsziel weiterhin vor Augen hat.

Jedenfalls würde ich nicht verallgemeinern und sagen das Ankin seine Klone nicht respektiert. Da es auch Situationen gibt die das Gegenteil beweisen. Wie zum Beispiel als er Rex helfen will und Ahsoka ihn an die Mission erinnern muss. Oder in Episode III in der den ARC-170 Jägern zu Hilfe kommen will, und dabei ebenfalls von Obi-Wan an seinen Auftrag erinnert. Er ist eben allgemein ziemlich Hitzköpfig was der Angriff auf die Malevolence ebenfalls sehr gut zeigt, weil da nimmt er die Verluste für eine kurze Zeit in Kauf, trifft dann aber die richtige Entscheidung und dreht von der Brücke und dem starkem Beschuss ab um die Ionenkanone außergefecht zu setzten.

Das zeigt eigentlich das im Leben seiner Klone und aller anderen auf dem Schlachtfeld sehr wichtig sind. Er kümmert sich immer um seine Freunde und Kammeraden. Für ihn sind Klone nicht einfach nur Kanonenfutter.
Und selbst als Vader zeigt er gegenüber seinen Soldaten, seinen treuen Truppen Respekt. Wobei er bei Versagen da kein Mittgefühl mehr walten lässt. Aber ich erinnre mich da gerade an eine Kurzgeschichte von Karen Traviss, bzw an zwei die in erstem Wächter der Macht Band veröffentlicht worden sind. In denen zeigt Vader schon eine gewisse Zuneigung zu einem Piloten7Soldaten den er sogar auf Grund seiner Treue und Pflichtgefühls als neue Klonvorlage erwählt. Nur kann er das als vader nicht so offen zeigen.

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
das Gelesene nicht immer das Verstandene, das Verstandene nicht immer das Getane!

5

Mittwoch, 19. August 2009, 21:02

RE: Anakin, respektlos? (oder:" Klonleben sind mir egal")

naja und es zeigt auch , fällt mir immer wieder bei Clone Wars auf das Anakin langsam aber sicher immer mehr zur dunklen Seite wechselt .Der kleine liebe Anakin gibt es ja schon ewigkeiten nicht mehr.Ich persönlich finde es gut das auch in Clone Wars halt rüber kommt das er mit der hellen Seite halt nicht soviel anfangen kann bzw seinen zwiespalt damit hat.

Delta 1138

Community-Mitglied

  • »Delta 1138« ist männlich

Beiträge: 3 875

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kamino

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 20. August 2009, 10:54

Zitat

Hat er gar kein Mitgefühl oder sowas in der Art?

Was das von dir angesprochene Beispiel angeht gebe ich Mad Blacklord recht, das war einfach Pech bzw. es ist etwas während der Schlacht schiefgelaufen.

Zitat

Das zeigt eigentlich das im Leben seiner Klone und aller anderen auf dem Schlachtfeld sehr wichtig sind. Er kümmert sich immer um seine Freunde und Kammeraden. Für ihn sind Klone nicht einfach nur Kanonenfutter.

Auf den Anakin aus Episode 2 und 3 treffen deine Aussagen zu. Doch wenn ich mir Sturm über Ryloth ansehe kann ich dem nicht zustimmen.

Dort verliert Ahsoka fast ihre komplette Staffel weil sie ihre Befehle ignoriert und stattdessen lieber mit sechs Sternjägern ein Kernschiff und fünf oder sechs Fregatten angreift. Wenig später werden dann die republikanischen Schiffe von Vulture-Droiden angegriffen und schwer beschädigt bzw. ein Schiff wird zerstört. Nach der Flucht tröstet Anakin die traurige Ahsoka, deren Befehlsverweigerung fast 7.500 Mann das Leben kostete, mit den Worten:
"Das ist nun mal die Realität des Kommandierens."

In diesem Fall sehe ich keinerlei Gefühl/Respekt für das Leben der unter ihm dienenden Soldaten, sonst hätte er darauf anders reagieren müssen. Deshalb kann man schon, zumindest für TCW/Sturm über Ryloth sagen: Klonleben sind Anakin egal.
Wir sterben alle! Nehmt euch vor der letzte zu sein der stirbt!
Eine Armee, die aus nur einem einzigen Mann besteht ... aber dem richtigen für diese Arbeit.

Mad Blacklord

Community-Mitglied

  • »Mad Blacklord« ist männlich

Beiträge: 1 682

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 20. August 2009, 11:42

Nunja diese Szene mit Anakin und Ahsoka in TCW Episode 19 hat bei mir auch eher das Gegenteil bewirkt. Weil das wurde ja auch wieder so großartig angekündig.
Allerdings sieht man ja in der selben Folge auch Anakin am Krankenbett von Admiral Yularen stehen was wiederum den Eindruck von Fürsorge erweckt.
Nicht zu vergessen das er bei der Kamikaze Aktion mit dem Venator alleine von Ankin durchgeführt wird, er riskiert dort also nicht das Leben einer Crew, nicht mal einer kleiner die nur aus dem Brückenpersonal besteht. Sondern nur sein eigenes und das von R2.

Es ist halt das generelle Problem das die Klone als Kanonenfutter herhalten müssen. Und aus Dramaturgischen gründen muss eben jemand sterben um die Gefahr zu betonen.
Und man kann Anakin ja auch nicht jedes mal traurig oder Hasserfüllt schauen lassen, wenn ein Klon abgeschossen wird. So werden die wenigsten Führungspersonen dargestellt. Eine Führungsperson muss sich eben im klaren darüber sein das er jeden Tag das leben seiner Leute aufs Spiel setzt. Und Anakin verlangt auch nichts von seinen Leuten was er nicht selber tun würde. Er steht oft selbst auf dem Schlachtfeld und kämpft Seite an Seite mit seinen Klonen und kommandiert sie nicht einfach von einem sicherem Punkt aus.
Deshalb muss er einfach oft cool rüberkommen wenn ein Klon stirbt und diese gewisse stärke und aroganz zeigen damit der Rest seiner Soldaten nicht verzweifelt (wobei dies wohl bei den Klonen ohnehin nicht der Fall sein dürfte,) und die Zuversicht auf den Sieg behält.

In TCW wird Anakins Verhältnis zu den Klonen vorallem durch Rex sehr gut dargestellt. Deren Beziehung scheint sogar über die bloße Kameradschaftlichkeit hinaus zu gehen.

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
das Gelesene nicht immer das Verstandene, das Verstandene nicht immer das Getane!

Delta 1138

Community-Mitglied

  • »Delta 1138« ist männlich

Beiträge: 3 875

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kamino

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 20. August 2009, 12:03

Zitat

Allerdings sieht man ja in der selben Folge auch Anakin am Krankenbett von Admiral Yularen stehen was wiederum den Eindruck von Fürsorge erweckt.

Sorry, aber das ist für mich kein Ausgleich für den Umgang mit Ahsoka bzw. deren Verhalten. Anakin ist ihr Lehrmeister und muss/soll sie zu einer Jedi ausbilden. Auch wenn die Jedi im Krieg sind und zahlreiche Klone sterben muss er ihr als Jedi den Wert des Lebens, Mitgefühl usw. beibringen.
Dass kann man in diesem Fall nicht einfach mit der Realität des Kommandierens begründen oder rechtfertigen.

In der gesamte Folge wirkt Anakin einfach viel gleichgültiger als es noch in Episode 2 und 3 der Fall war. Gerade aufgrund seiner Erfahrungen und seines Charakters hätte man dies doch deutlich besser lösen können.

Zitat

Nicht zu vergessen das er bei der Kamikaze Aktion mit dem Venator alleine von Ankin durchgeführt wird, er riskiert dort also nicht das Leben einer Crew, nicht mal einer kleiner die nur aus dem Brückenpersonal besteht. Sondern nur sein eigenes und das von R2.

Genauso gut könnte man auch sagen er konnte es sich nicht leisten weitere Besatzungsmitglieder zu verlieren da ein zweiter, erfolgreicher Angriff auf die Blockade dann deutlich erschwert worden wäre.

Zitat

Er steht oft selbst auf dem Schlachtfeld und kämpft Seite an Seite mit seinen Klonen und kommandiert sie nicht einfach von einem sicherem Punkt aus.

Das machen aber auch nahezu alle Jedi, außer Yoda. ;) Mir ist klar das Anakin nicht jedesmal in Tränen ausbrechen kann wenn Klone sterben. Doch im Kinofilm, und auch im Buch dazu, hat er ein schlechtes Gewissen weil er Rex und seine verbliebenen Männer auf Teth zurücklassen muss.
In Sturm über Ryloth ist es ihm ziemlich egal und dieses Verhalten finde ich für einen Jedi unpassend, falsch, schlecht und respektlos.
Wir sterben alle! Nehmt euch vor der letzte zu sein der stirbt!
Eine Armee, die aus nur einem einzigen Mann besteht ... aber dem richtigen für diese Arbeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Delta 1138« (20. August 2009, 12:04)


Mad Blacklord

Community-Mitglied

  • »Mad Blacklord« ist männlich

Beiträge: 1 682

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 20. August 2009, 12:28

Zitat

Original von Delta 1138

Zitat

Allerdings sieht man ja in der selben Folge auch Anakin am Krankenbett von Admiral Yularen stehen was wiederum den Eindruck von Fürsorge erweckt.

Sorry, aber das ist für mich kein Ausgleich für den Umgang mit Ahsoka bzw. deren Verhalten. Anakin ist ihr Lehrmeister und muss/soll sie zu einer Jedi ausbilden. Auch wenn die Jedi im Krieg sind und zahlreiche Klone sterben muss er ihr als Jedi den Wert des Lebens, Mitgefühl usw. beibringen.
Dass kann man in diesem Fall nicht einfach mit der Realität des Kommandierens begründen oder rechtfertigen.

In der gesamte Folge wirkt Anakin einfach viel gleichgültiger als es noch in Episode 2 und 3 der Fall war. Gerade aufgrund seiner Erfahrungen und seines Charakters hätte man dies doch deutlich besser lösen können.

Da hast du recht. Dies stellt in der tat ein weiteres Problem in der Serie dar. Und Anakin hätte da wirklich etwas mehr Jedimässigeres Sagen sollen als sinngemäß Kopf hoch solche Dinge passieren halt.

Zitat

Zitat

Nicht zu vergessen das er bei der Kamikaze Aktion mit dem Venator alleine von Ankin durchgeführt wird, er riskiert dort also nicht das Leben einer Crew, nicht mal einer kleiner die nur aus dem Brückenpersonal besteht. Sondern nur sein eigenes und das von R2.
Genauso gut könnte man auch sagen er konnte es sich nicht leisten weitere Besatzungsmitglieder zu verlieren da ein zweiter, erfolgreicher Angriff auf die Blockade dann deutlich erschwert worden wäre.

Da dieses Thema im Grunde nichts mit Militärstrategien zu tun möchte ich darauf jetzt nicht direkt eingehen.
Weil damit wollte ich nur sagen das er nicht unnötig noch mehr leben riskiert. Sondern eher ein Schiff opfert.

Zitat

Zitat

Er steht oft selbst auf dem Schlachtfeld und kämpft Seite an Seite mit seinen Klonen und kommandiert sie nicht einfach von einem sicherem Punkt aus.

Das machen aber auch nahezu alle Jedi, außer Yoda. ;) Mir ist klar das Anakin nicht jedesmal in Tränen ausbrechen kann wenn Klone sterben. Doch im Kinofilm, und auch im Buch dazu, hat er ein schlechtes Gewissen weil er Rex und seine verbliebenen Männer auf Teth zurücklassen muss.

Deshalb gibt es ja die Bücher, da sich in ihne viel mehr Gedankengänge der Charaktere zeigen lassen und man so eher weiß was ein Charakter mit einer Tat wirklich bezwecken möchte. In der Serie fehlt dieser Einblick eben total.

Zitat

In Sturm über Ryloth ist es ihm ziemlich egal und dieses Verhalten finde ich für einen Jedi unpassend, falsch, schlecht und respektlos.

Wie gesagt dort sieht man nur die Tat und das Gespräch mit Ahsoka, was er denkt weiß man eben nicht. Sowas tiefgründiges wie einen (inneren) Monolog werden wir in TCW wohl nicht erwarten können.

Aber ich bleibe dabei das es in TCW mindestens genauso viele Szenen gibt die Anakins Respekt für die Klontruppen zeigt wie es welche gibt die dagegen sprechen. Wobei dies oft Situation bedingt ist. Als Kommandant muss man eben auch eine gewisse Distanz zu seinen Truppen haben, sonst machen einen die Verluste Wahnsinnig. Dies bedeutet aber nicht das man keinen Respekt vor diesen Truppen hat.
Wirklich respektlos ist es erst wenn er sie in eine Verlorene Schlacht schickt, von der er weiß das er Sie nicht gewinne kann. Oder ein Orbitales Bombardement anordnet obwohl sich noch eine vielzahl eigener Truppen auf dem Planeten befindet. Wobei dies schon ein Super GAU Beispiel ist.

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
das Gelesene nicht immer das Verstandene, das Verstandene nicht immer das Getane!