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31

Montag, 27. April 2009, 22:04

Ich finde TCW sehr gut im Unterhaltungswert. Es blitzt, blinkt und kracht. Da bleibt man dran um zu erfahren, was als nächstes passiert. Das in den Klonkriegen viele sterben bzw. viel gekämpft wird hätte man sich ja von anfang an denken können, sodass ich es als durchaus sinnvoll erachte, dass in fast jeder Folge irgendwo ein Konflikt thematisiert wird. Was ich wiederum nicht so gut gelungen finde, ist die Tatsache, dass die Geschichten alle ziemlich an der Oberfläche kratzen. Es gehen nur wenige Folgen wirklich in die Tiefe und das sind meistens die, die über mehrer Folgen ausgeweitet werden. Nun kann man das auch nicht jedesmal machen, aber ein wenig mehr Tiefgang wäre ganz gut gewesen, wie z.B. in der ersten Folge mit Yoda und den Klonen.

Nichts desto weniger hat mir die Staffel viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die neue, vorallem da mit Cad Bane ein Charakter eingeführt wurde, der enormes Potenzial meiner Meinung nach hat. Darüber hinaus ist es nicht unüblich bei Serien, dass die erste Staffel ganz bewusst an der Oberfläche bleibt um möglichst viele am Anfang mitzunehmen um dann in späteren Staffeln etwas gehaltvollere Kost zum Besten zu geben. In diesem Sinne bin ich sehr gespannt, was in der zweiten Staffel passieren wird und schließe mit den Worten: Geduld ist eine Tugend, die einem die Schönheit auf den zweiten Blick gewährt!
"Die Macht ist ein Energiefeld, es umgibt uns, es durchdringt uns, es hält die Galaxis zusammen." Obi Wan

Kleiner Böser Ewok

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

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32

Dienstag, 28. April 2009, 00:29

Ich muss Chrissi recht geben, was die Klonkriege sind, wissen wir aus den Episoden 2 und 3. Dort sehen wir um was es geht, wie sie beginnen und wie sie enden. Das was sich dazwischen abspielt ist der Krieg und der Krieg ist immer gleich: Schlachten, Rettungsmissionen, Eroberungen, Niederlagen, Angriffe und Rückzüge reihen sich aneinander. Und ausser für die Oberbefehlshaber gibt es für alle Beteiligten letztendlich kaum Zusammenhänge zwischen den Kämpfen. Die Truppen (und Generäle) machen das, was ihnen befohlen wird.

Ich könnte mir denken, dass man in ein paar Jahren, wenn die Serie zu Ende ist und Lucasfilm eine offizielle Timeline dazu veröffentlicht auch mehr Zusammenhänge sieht, wenn man die Folgen chronologisch anschaut. Aber im Moment werden die Folgen ja (zeitlich gesehen) völlig durcheinander produziert.

Natürlich wäre es toll wenn die Figuren und Geschichten mehr Tiefgang hätten, aber charakterlicher Tiefgang war nie Lucas' Spezialität und dafür sind dann auch die 20 Minuten Laufzeit definitiv zu kurz.
Mitglied der letzten Stunde!

33

Dienstag, 28. April 2009, 08:05

@Kleiner Böser Ewok: Da würde ich dir widersprechen! Lucas hat es in der OT sehr gut geschafft tiefgründige Charaktere mit eigenem Charisma zu erschaffen und selbst wenn er in der PT in Ep. I einen Totalausfall hatte, so hat er sich in Ep.II bemüht, was auch nicht so richtig geklappt hat, aber zumindestens in Ep.III schafft er es meiner Meinung nach, den Charakteren ihre Eindimensionalität zu nehmen.
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Miko Reglia

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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34

Dienstag, 28. April 2009, 17:19

20 Minuten reichen natürlich nicht aus für eine komplette Charakterisierung, aber das schöne an einer Serie ist, das man viele Gelegenheiten hat um einen Charakter auszubauen. In jeder Folge kann man ein anderen Aspekt einer Person darstellen. Da man sowieso immer die gleichen Personen in der Serie sieht könnte man auch gute Charaktere entwickeln, andere Serien schaffen das ja auch. Effektiv hat man also in einer Serie sogar mehr Zeit zur Verfügung als in einem Film.
Das Problem ist ja auch das die Folgen austauschbar sind. Dadurch weiß man nie genau wie weit die Person in seiner Entwicklung ist, was er schon alles durchgemacht hat und so. Durch diese Art zusammenhangslose Kurzgeschichten zu verwenden hat man sich, meiner Meinung nach, den größten Vorteil einer Serie beraubt. In Serien kann man so gut eine Charakter Entwicklung über längere Zeit darstellen, was mich besonders bei Anakin interessiert hätte.

watto05

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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35

Dienstag, 28. April 2009, 18:58

Erst einmal finde und fand ich es toll wieder was Neues von Star Wars im Fernsehen sehen zu dürfen.
Ich mag die Serie, finde sie sehr unterhaltsam und ab und an auch komisch (Droidenwitze).

Gibt natürlich auch Kritikpunkte meinerseits zur ersten Staffel.
Die meisten Episoden sind mir zu hektisch, in diesen 20 Minuten Folge ohne Zusammenhang zur nächsten kann man eben keine Zeit vergeuden wenn man so viel Inhalt in so kurzer Zeit haben will.
Fand ich schade, hätte mir mehr Tiefgang, Konflikte, Philosophien, Charakterisierungen und etwas mehr von den Klonkriegen an sich vorgestellt.
Vielleicht kommt das ja in der zweiten Staffel, mit Cad Bane ist schonmal ein toller Gegenspieler parat.
Die letzte Folge liefert großes Potenzial für das, was bald kommt.

Ich finde es toll auch mal Plo Koon oder Luminara zu sehen und störe mich nicht daran, dass man eben sehr viel von Anakin, Obi-Wan und Ahsoka sieht.
Bin natürlich arg gespannt wie es mit Ahsoka weitergeht, aber das dauert ja noch leider bis zum Herbst.

Habe mir aber einige Folge aufgenommen, allen voran die Ryloth-Trilogie, die meiner Meinung nach brillantesten Folgen der ersten Staffel.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »watto05« (28. April 2009, 18:59)


kakulukiam

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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36

Mittwoch, 29. April 2009, 22:11

The Clone Wars hat meine Erwartungen sehr deutlich übertroffen! Ich habe viel schlechteres erwartet, die erste Folge hatte meine Erwartungen dann auch erfüllt. Aber die Folgen danach, mit General Grievous und der Malevolence, fand ich anfangs ganz interessant, später dann sogar richtig spaßig :lol:
Aber als dann Folge 5 "Rekruten" kam, begann mir die Serie richtig zu gefallen, und ich wollte keine Folge mehr verpassen. Die Droidenwitze sind mir irgendwie egal. Ich finde sie eher nervig als lustig, und kann irgendwie nicht verstehen, warum Lucas das immer noch immer nicht eingesehen hat, aber nach den Prequels und dem TCW-Film hab ich mich an solche Sachen gewöhnt, richtig stören tun sie ja auch nicht. Besonders gefallen haben mir außer "Rekruten" noch Episode 13: "Die Bruchlandung", und Episode 14: "Die Verteidiger des Friedens". Die Animationseffekte in der Schlacht in den Wolken am Anfang von Episode 13 waren wunderbar, irgendwie ist mir Ahsoka ein bisschen näher gekommen (ich mag sie übrigens) und Aalya Secura war mir auch ganz sympatisch. Die Lurmen gefielen mir irgendwie auch von Anfang an ganz gut.
Aus meiner Sicht gibt The Clone Wars im Gesamtbild eine tolle Serie ab. Hoffentlich wird Staffel 2 mindestens genau so gut :D
Ich liebe dich.
Lügnerin!

37

Donnerstag, 30. April 2009, 01:40

Ich find The Clone Wars ist eine tolle Serie und hoffe das die 2. Staffel min. genau so gut wird und auch in Deutschland ausgestralt wird.

Am besten fand ich die Ryloth Trilogie, Das Geiseldrama und die Malevolence Trilogie.
Besonders ist mir die kleine Ahsoka Tano ans Herz gewachsen.
Im Kinofilm fand ich sie jetzt nicht so besonders, aber durch die serie mag ich Soka sehr.
Freu mich schon auf die 2. Staffel (und hoffentlich weitere)
Yoda: "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emer9ency« (30. April 2009, 01:46)


Mad Blacklord

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
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38

Donnerstag, 30. April 2009, 22:32

Zitat

Original von Emer9ency
Freu mich schon auf die 2. Staffel (und hoffentlich weitere)

Na sofern George Lucas nicht die lust verliert und das Projekt einstellt, können wir uns auf noch gut 78 weiter Folgen von The Clone Wars freuen. Eventuell sogar noch mehr.
Wobei das mit den 100 Folgen wohl darauf ankommt ob man den Pilotfilm hinzuzählen kann/muss, weil dann währen es 4 Folgen weniger.

Aber jetzt soll erstmal der Herbst und Staffel 2 kommen.

Jedenfalls bin ich froh dass die erste Staffel im verlauf besser geworden ist, und auch ernster. So stellt die erste Folge Der Hinterhalt noch sehr viele flache Droidenwitze enthält, gibt es in DAs Geiseldrama so gut wie keine mehr.
Insgesamt wurde die Folgen mit höhere Produktions Nummer immer besser. Dies gilt für die Story und die Animation und auch für die Synchronisation (mehr die englische als die deutsche).

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
das Gelesene nicht immer das Verstandene, das Verstandene nicht immer das Getane!

39

Donnerstag, 30. April 2009, 23:02

Ich fand es sehr gut !

Aber was mir gefehlt hat waren die Schlachten.
Für Mich bedeutet Klonkrieg in Etwa das was ich in der Comic Reihe gelesen bzw. gesehen habe. Viele Schlachten.
Die letzten vier Folgen fand ich extrem Interessant besonders die Ryloth Trilogie die es mir besonders angetan hat .Da gabs nämlich mal ne schöne Schlacht.Und Cad Bane is ja wohl ein Kick-ass-Bösewicht. So hab ich es mir vorgestellt.

Im Großen und ganzen hat die Serie ihr Potenzial noch nicht richtig ausgeschöpft.
Nun bin ich gespannt auf die zweite Staffel. Vielleicht tragen die Klone dan auch die Phase II Rüstungen :mask ......hoffentlich

Also Mr. Lucas und Mr. Filoni mehr Schlachten bitte und die Phase II Rüstung ; und sie haben einen Star Wars Fan noch glücklicher gemacht^^

Euer General


Ps:Und an die B1 Droiden da draußen Ihr habt einen Fan ^^
Through the Force, things you will see. Other places. The future... the past. Old friends long gone. :yoda

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GeneralFisto99« (30. April 2009, 23:04)


Darth Stassen

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40

Donnerstag, 30. April 2009, 23:47

Also ich fand die erste Staffel ziemlich gemischt und werde das mal so Punkt für Punkt durchgehen:

1. Schlachten/Gefechte: Gab es für mich definitiv zu wenige! TCW mag für Kinder sein, aber es sind immer noch die KlonKRIEGE, so machte das ganze auf mich eher den Eindruck, als würden Herr-der-Ringe-mäßig 5-6- Mann und 1-2 Jedi Planeten im Alleingang einnehmen. Am besten fand ich auch deshalb insgesamt die Malevolence-Folgen am besten.

2. Die Hauptcharaktere: Obi-Wan und Anakin fand ich recht gut umgesetzt, wenn man sich Bücher wie z.B. Labyrinth des Bösen zum Vergleich anschaut, allerdings konnte ich bei ihnen keine Charakterentwicklung feststellen, wobei ich zugebe, dass diese auch recht schwer umsetzbar wäre, da man weiß, wo die Charaktere am Ende stehen.

3. Ahsoka: Ich weiß nicht wieso, aber ich konnte die Padawan schon von Anfang an nicht leiden, weshalb dieser Charakter wohl auch nie wirklich eine Chance bei mir hatte. Deshalb war es bei mir auch so, dass ich mich über jede Folge gefreut habe, in de sie nicht vor kam. Ich finde einfach, sie drängt sich zu sehr in den Vordergrund und zwischen Obi-Wan und Anakin und das Gespann Anakin-Ahsoka wir oft in Folgen benutzt, in denen ich Obi-Wan-Anakin passender gefunden hätte.

4. Die Klone: Auch wenn mir alle Klonfans jetzt widersprechen werden, aber ich finde die Klone zu menschlich dargestellt. Ich bin nun mal ziemlicher Filmpurist, und da finde ich einfach, dass sie den Beschreibungen in Episode 2, in denen sie als fleischliche Droiden dargestellt werden, zu sehr widersprechen, auch wenn ihr Darstellung in TCW eigentlich logischer und auch natürlicher ist.

5. Die Droiden: Also ich finde den Droidenhumor genial! Von mir aus könnte es sogar eine ganze Folge aus Sicht eines B1-Droiden geben.

6. Die Gegner: Dooku und Sidious kommen sehr überzeugend rüber. Ventress ist im Vergleich zu den Büchern, in denen ich sie eher weniger mochte, ein recht cooler Charakter aber wirkt in einigen Szenen auf mich so, als ob sie mal was mit Obi-Wan gehabt hätte und strahlt eine Art von kalter Erotik aus, welche ich persönlich für SW unangebracht finde. Grievous verliert imho zu oft, dafür dass er gegen Ende des Krieges so einen legendären Ruf hat und seine neue Hintergrundgeschichte gefällt mir weniger gut als die aus Labyrinth des Bösen.

7. Die Storys: Insgesamt mit guten Ansätzen, in der Ausarbeitung aber eher schwach. Insgesamt wird mir Padmé zu oft gefangen genommen und es gibt zu viele Separatistenwaffen, welche vernichtet werden müssen. Der Rest sind fast alles nur Rettungsmissionen als Füller.

8. Die Animation: Zweckdienlich und mit einem gewissen Charme, aber dafür dass GL bekannt ist, tricktechnisch viel zu revolutionieren wirkt es teilweise zu altbacken und nostalgisch für SW. In den späteren Folgen allerdings eine spürbare Verbesserung zu denen zu Beginn.

9. Die Kontinuität: Am liebsten würde ich den Drehbuchautoren und Regisseuren, vor allem aber auch GL, der sich über bestehendes EU hinwegsetzt, ein "Setzen, sechs!" hinknallen, so viele Fehler wie gemacht wurden. Dazu gibt’s ja auch einen eigenen Thread, deshalb gehe ich nicht so sehr darauf ein.

Alles in allem gebe ich der Serie 4/10 Punkten, würden mir die Punkte 3 und 9 nicht so sauer aufstoßen wäre die Serie eher im Bereich 7/10 da sie für eine Kinderserie doch recht gut ist.
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Delta 1138

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41

Freitag, 1. Mai 2009, 12:49

Zitat

4. Die Klone: Auch wenn mir alle Klonfans jetzt widersprechen werden, aber ich finde die Klone zu menschlich dargestellt. Ich bin nun mal ziemlicher Filmpurist, und da finde ich einfach, dass sie den Beschreibungen in Episode 2, in denen sie als fleischliche Droiden dargestellt werden, zu sehr widersprechen, auch wenn ihr Darstellung in TCW eigentlich logischer und auch natürlicher ist.


Also ich bin Klon-Fan und muss dir bei diesem Punkt teilweise zustimmen. Die Klonsoldaten wirken in The Clone Wars eher wie normale, rekrutierte Truppen und nicht mehr so wie die hervorragend ausgebildeten und ausgerüsteten Soldaten die sie noch in Episode 2 und Episode 3 waren.
Außerdem missfällt mir die Tatsache dass bereits im 1. Kriegsjahr ein normaler Trooper seine Brüder an die Separatisten verrät. Ein solches Verhalten passt nicht zu den Klonsoldaten die in den Filmen gezeigt werden und ORder 66 ohne Zögern ausführen.
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RC 27 02 Black

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Freitag, 1. Mai 2009, 14:16

Zitat

Original von Delta 1138

Außerdem missfällt mir die Tatsache dass bereits im 1. Kriegsjahr ein normaler Trooper seine Brüder an die Separatisten verrät.


Hab ich da was verpasst? :thinking: Seit wann wurde denn gemeldet, dass alles im 1. Klonkriegsjahr passiert? Ich dachte, die Macher haben gesagt, dass alles irgendwann in den Klonkriegen spielen würde.

- - -

Insgesamt war ich von der ersten Staffel ein wenig enttäuscht. Darth Stassen drückt das schon ganz gut aus. Zwar kann ich ihm bei Punkt Drei nicht ganz recht geben [mittlerweile habe ich mich an Ahsoka gewöhnt und habe nichts (wirksames ;) ) gegen Folgen mit ihr als Hauptperson], aber sonst hat er genau das ausgedrückt, was ich denke.

Als Unterhaltung für den TV-Nachmittag war die Serie auf jeden Fall gelungen. Es gab zwar auch Folgen, an denen ich am Liebsten umgeschaltet hätte oder mir die Hand vor die Augen gehalten habe, aber dafür gab es auch richtige Top-Folgen wie Das Geiseldrama oder Der Kampf der Droiden, bei denen man richtig mitfiebern konnte und man das Feeling der PT spürte.

Sehr enttäuscht bin ich von der Ryloth-Trilogie. Die Macher - und vor allem der Trailer - versprachen uns massive Action und gewaltige Schlachten, wie wir sie von den ersten drei Episoden kennen. Sturm über Ryloth war zwar ganz gut, aber richtige Raumschlachten gab es auch nicht. Da war wohl der mickrige Bodenkampf auf Christophsis aus dem Kinofilm die größte Schlacht von The Clone Wars, die wir wohl bisher gesehen haben. :rolleyes:

Zu den Storys sag ich jetzt erst mal nichts. Ich bin teilweise stark enttäuscht, da man aus überragenden Folgen auch Mehrteiler hätte machen können, sodass die Handlung und vor allem die Dialoge etwas mehr ausgefeilt hätten werden können. Denn die waren meist unter aller Würde. Es gab aber auch Folgen wie Der Übergriff, die eine gute Handlung hatten, die auch in einer 22-minüten Folge gut umgesetzt wurden.

Bewertung aus den Augen eines 08/15-Typen: 3 von 5 Sterne
Bewertung aus den Augen eines Star-Wars-Fans: 1,5 bis 2 von 5 Sterne
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Delta 1138

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43

Freitag, 1. Mai 2009, 14:22

Zitat

Hab ich da was verpasst? Seit wann wurde denn gemeldet, dass alles im 1. Klonkriegsjahr passiert? Ich dachte, die Macher haben gesagt, dass alles irgendwann in den Klonkriegen spielen würde.

Nein du hast nichts verpasst. ;) Es wurde auch nirgends gemeldet dass The Clone Wars bzw. die 1. Staffel im ersten Jahr des KRieges spielt.

Aber wenn man die Ausrüstung, die Fahrzeuge und die Jäger mit den momentanen Wissenstand vergleicht spielt The Clone Wars im ersten Jahr, oder besser gesagt in der ersten Hälfte der Klonkriege.
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ARC A-001

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44

Freitag, 1. Mai 2009, 14:38

Zitat

Original von RC 27 02 Black

Zitat

Original von Delta 1138

Außerdem missfällt mir die Tatsache dass bereits im 1. Kriegsjahr ein normaler Trooper seine Brüder an die Separatisten verrät.


Hab ich da was verpasst? :thinking: Seit wann wurde denn gemeldet, dass alles im 1. Klonkriegsjahr passiert? Ich dachte, die Macher haben gesagt, dass alles irgendwann in den Klonkriegen spielen würde.


Nun da die Klone noch alle die Phase I Rüstung tragen, ist anzunehmen, dass die erste Staffel noch im ersten Kriegsjahr bzw. in der ersten Hälfte des Krieges spielt und wenn wir jetzt ganz genau sind und auf den Punkt von Delta 1138 genauer eingehen:

1.) Anakin wurde 4 Wochen nach Geonosis zum Jedi Ritter.

2.) Die Schlacht um Christophsis spielt nur einige Zeit nach den Ereignissen um Geonosis, also wenn es hoch kommt vier bis maximal sechs Monate nach Geonosis.

Also kann man davon ausgehen das nach sechs Monaten bereits der erste Klon, sich gegen die Republik, die Jedi und mehr oder weniger gegen seine Brüder stehlt und diese Verrät. Und mir gefällt das ganz genau so wenig wie Delta 1138.
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Darth Stassen

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Freitag, 1. Mai 2009, 18:03

Zitat

Original von ARC A-001
1.) Anakin wurde 4 Wochen nach Geonosis zum Jedi Ritter.


Aber auch nur in der TCW-Timeline. In Jedi Trial, welches 19,5 Jahre vor Yavin spielt, ist Anakin noch Padawan. Das würde eigentlich sogar dafür sprechen, dass es sich bei TCW um das letzte Kriegsjahr handelt.
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Dark Bounty Girl

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Freitag, 1. Mai 2009, 20:47

Meine absolute LIeblingsfolge ist "Der Freikauf"

Ich finde die Dialoge zwischen Dooku und den Jedi einfach genial, abgerundet durch genug Aktion und durch Jar Jar!!!

Ich fand "Dooku, würdet Ihr euch wohl ein wenig schneller bewegen?!" "Meister, nehmt doch etwas Rücksicht! Der Count ist nicht mehr der Jüngste und kann sich nicht mehr so schnell bewegen wie früher..." "Ich würde euch beide auf der Stelle töten, wenn ich dann nicht eure Leichen hinter mir her ziehen müsste...." zum Brüllen!
„Ah, das "Padawan-Rudel" eilt zur Rettung. Als ob diese Mission nicht schon gefährlich genug wäre.“
„Du bist immer noch auf Sendung, Klon!“
„Ich weiß.“

-A-17-

"No final words, Dr. Jones?" "I LIKE IKE."

ARC A-001

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47

Freitag, 1. Mai 2009, 21:17

Zitat

Original von Darth Stassen

Zitat

Original von ARC A-001
1.) Anakin wurde 4 Wochen nach Geonosis zum Jedi Ritter.


Aber auch nur in der TCW-Timeline. In Jedi Trial, welches 19,5 Jahre vor Yavin spielt, ist Anakin noch Padawan. Das würde eigentlich sogar dafür sprechen, dass es sich bei TCW um das letzte Kriegsjahr handelt.



Ja, aber eigentlich gilt ja jetzt die TCW Timeline und ehrlich gesagt ergibt die auch mehr Sinn, bei gewissen Ereignissen, wie das mit dem Ritterschlag von Anakin, aber das wird bzw. wurde ja in einem anderen Thread schon ausführlich Diskutiert.
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48

Freitag, 1. Mai 2009, 21:42

Na Ja obwohl ich immer noch jede Folge aufnehme Betrachte ich TCW inzwischen nur noch als (ungewollt) Komische Trickserie die Storys haben einfach zu häufig gigantische Logik Löcher.
Die Dialoge sind einfach Peinlich und der mühsam geknüpfte sammenhang zum EU ist mit dieser Serie entgültig hin.

Ich hatte mir wirklich mehr gewünscht.
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49

Freitag, 1. Mai 2009, 22:56

naja dann gebe ich auch mal meine (eher bescheidene) Meinung zur ersten Staffel Clone Wars ab:
vorab einmal für mich war die letzte Folge "das Geiseldrama" auf Grund der Spannung und Action die beste Folge.

Aber alles in allem hat mich Clone Wars obwohl ich niedrige Erwartungen hatte nicht vom Hocker gehauen, darum muss ich jetzt auch zugeben, dass ich keine einzige Folge im TV gesehen habe, sondern nur auf dem bekanntesten Videoportal der Welt. Folglich kann die Serie gar nicht so gut gewesen sein, abgesehen davon, war der Sendeplatz eine Katastrophe.

Was mich noch sehr gestört hat war, dass man die Folgen zeitlich nicht einreihen konnte, nichtmal ob sie vor oder nach dem Kinofilm spielen. Grundsätzlich habe ich auch die Idee mit den Doppel- oder Dreifach-Folgen für nicht gut gehalten. Entweder hat man schon vergessen was vor einer Woche passiert war, oder es war einfach total unnötig, da die Folge doch auch alleinstehen konnt.

Mit der Witzigkeit der Folgen, bin ich im gegensatz zu einigen anderen recht zufrieden, es waren immer wieder gute Dialoge und auch Handlunsstränge dabei. Doch manchmal fühlte man sich fehl am Platz, weil man eingentlich StarWars und keinen Superheldenfilm von Anakin und Obi-Wan sehen wollte.

Alles in allem bin ich doch froh, das CloneWars auch auf deutsch ausgestrahlt wird, obwohl ich es vor dem Start ziemlich mit verachtung gestraft hatte. Ich hoffe das die 2.Staffel an das Niveau von "Geiseldrama" anschließen kann und das auch endlich mal epische Ereignisse dargestellt werden und nicht nur die Schlacht um irgendeine Bananenrepublik.
Ich fand, es fehlte der letzte Kick an Action und vor allem an Spannung. Das wird sich aber hoffentlich ändern, schließlich muss Ashoka(die ich nicht besonders mag) auch noch ein Schicksal zu teil werden

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Delta 1138

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Sonntag, 3. Mai 2009, 13:02

Zitat

Aber auch nur in der TCW-Timeline. In Jedi Trial, welches 19,5 Jahre vor Yavin spielt, ist Anakin noch Padawan. Das würde eigentlich sogar dafür sprechen, dass es sich bei TCW um das letzte Kriegsjahr handelt.

Wie ARC A-001 schon schreibt ist die TCW-Timeline eher Kanon als Jedi Trial.

Dass The Clone Wars aber im letzten Jahr, genauer gesagt in den letzten 6 Monaten, der Republik spielt halte ich für unrealistisch.
Die Geschichten aus 100 Folgen sind einfach zu viel und zu umfangreich um sie in 6 Monate zu quetschen. Außerdem müsste die Republik im letzten Jahr des Krieges längst Phase-II-Rüstungen, Juggernaut, AT-PT, AT-OT, V-wIng und aRC-170 einsetzen.
Es kommt aber keines dieser Fahrzeuge in der ersten Staffel von THe Clone Wars vor. Zudem wurde im Kinofilm gesagt: Mit einem schnellen Gegenschlag nach der Schlacht um Geonosis schneiden die Separatisten die GAR von ihren Truppen im Outer Rim ab.
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Ace Azzameen

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Dienstag, 4. August 2009, 17:58

Nach langer Zeit möchte ich nun auch noch meine Bewertung zu Staffel 1 von TCW loswerden, auch wenn sich der Thread schon ein wenig abgekühlt hat. Und weil ich jetzt keinen unübersichtlichen Bandwurmtext schreiben will, hab ich mir mal das ungefähre Bewertungsschema von Darth Stassen geklaut.
Also alles Punkt für Punkt:

Raumschlachten:
Davon gab es leider nur sehr wenige und die die es gab waren stellenweise auch noch schreiend unlogisch.
Am deutlichsten wurde das für mich in der Ryloth-Trilogie, in der drei Venatoren nur eine einzige(!) Staffel Y-Wings gegen einen kompletten KUS-Verband schicken.
Dafür gab es auf der anderen Seite aber auch solche Schmankerl wie den Angriff auf die Malevolence, bei denen ich dann wirklich mitgefiebert hab. War für mich also relativ durchwachsen. :nerd

Bodenschlachten:
Bei denen sieht es so ähnlich aus. Es gab zwar eine bessere Versorgung mit Boden- als mit Raumkämpfen aber die waren leider genauso mickrig.
Auf Ryloth kämpfen um die Hauptstadt z.B. nur ein Dutzend Kampfläufer und Schwebepanzer. Für die entscheidende Schlacht deutlich zu wenig.

Ashoka:
Das Balk nervt! Ständig weiß Snips alles besser, kann sich im Kampf ohne Probleme mit den Großen messen und muss natürlich dauernd das erste Mädchen markieren. Und wenn sie dann doch mal was verbockt, muss ihr Ani natürlich erklären dass das jedem Mal passieren kann und nicht weiter schlimm ist. :rolleyes:

Binks:
Es gab da mal einen Thread über Neuverfilmungen der PT. In der hat jemand gesagt, dass Lucas wohl seinen Fehler mit Binks eingesehen hätte und ihn deswegen in E2 und E3 kaum verwendet hat. Wie wir in TCW sehen, hat er das nicht!
Binks taucht gefühlt in jeder dritten Folge auf. Das wäre noch nicht einmal das Schlimmste, wenn man dabei nicht an seine Aufgaben denkt: Er wird als zweiter Mann mit zu Geiselnahmen, Verhandlungen mit Bündnispartnern und als Geleitschutz für Senatoren ausgesandt.
Viel dümmer geht das schon fast nicht mehr… moment, doch: GL könnte Binks als Flottenadmiral in die nächste Staffel setzen.

Klonsoldaten:
Leider werden die Soldaten in TCW nicht grade wie wirkliche Kampfmaschinen dargestellt. Oft sterben sie zu schnell, dafür dass sie den Droiden angeblich überlegen sein sollen. Wie die letzten Wegwerfprodukte werden sie immer wieder in eigentlich unsinnigen Situationen verheizt und stellen schon fast eine Art SW-Redshirt dar. :wand
Ihre Vermenschlichung dagegen stehe ich sehr positiv gegenüber. So wurde es uns im EU ja auch eigentlich schon vorgelebt.

Droiden:
Mensch! Das sind keine Kampfdroiden, das sind Clowns! Nicht mal mit einem Feuerwehrschlauch können die umgehen, ohne sich selbst zu gefährden, dazu kommt noch, dass sie anscheinend nicht einmal bis drei zählen können.
Von den vielen urdummen Kommentaren zu verschiedensten Situationen möchte ich gar nicht reden. Eine echte dämliche Art eine "Armee" darzustellen.

Machteinsatz:
Der kommt mir in der Regel leider viel zu kurz. Zwar schaffen es die Jedi mal ab und zu eine Machtfähigkeit richtig einzusetzen aber wenn sie mal ihr Schwert verlieren sind die Jedi-Ritter anscheinend völlig wehrlos.
Das einzige was diese Typen drauf zu haben scheinen ist, mit besagtem Lichtsäbel Droiden zu zerhacken. Sehr enttäuschend, wenn man sich dabei die glorreichen Jedi aus dem EU vor Augen führt. ?(

Handlung:
Leider immer wieder gleich und sehr flach. Ständig wird in TCW jemand gefangen genommen den es zu retten gilt, wobei das in den allermeisten Fällen natürlich eine Senatorin aus Naboo sein muss.
Hier und da gab es zwar auch mal kreativere Storys, trotzdem bewegte sich ihr Anspruch wohl noch unter dem Niveau der angesprochenen Altersgruppe.

Kanon:
Den hat GL förmlich über den Haufen gefahren. Lucas hat den Zusammenhang aller wirklich guten und durchdachten Geschichten in der CW Zeit für eine selten platte Story und ebenso zweidimensionale Charaktere geopfert. Wo es nur ging hat er sich mit dem EU in die Haare gekriegt und dabei hätte es bei den meisten Dingen nicht das geringste Problem mit seiner Serie gegeben, wenn er sie ein wenig an das EU angepasst hätte. Enttäuschend.

Meine Gesamtnote entspricht am Ende nicht wirklich dem Folgendurchschitt (Der lag etwa bei 3- ) denn einige Fehler waren einzeln halb so schlimm, fallen dafür in der Gesamtzahl aber um so mehr aus.
Deswegen gibt es für die erste Staffel nur eine knappe 4-
Ein letzter Salut für Bootsmann

Du warst mir immer ein guter Freund

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ace Azzameen« (4. August 2009, 17:59)