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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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1

Sonntag, 19. Oktober 2008, 16:46

Der Meister spricht - George Lucas über TCW


Der Meister spricht - George Lucas über TCW
Sonntag, den 19. Oktober 2008 um 16:45 Uhr von Ronen Tal-Ravis

Auf Sky.com ist ein Interview mit George Lucas erschienen, in dem wir ein wenig über seine Gedanken bzgl. der Serie erfahren. Die Übersetzung könnt ihr hier auf SWU lesen:

George Lucas ist Star Wars. Er hat einen erfolgreichen Film in eine erfolgreiche Marke verwandelt und hat dann noch eins drauf gesetzt, indem er ein mannigfaltiges Universum erschaffte, dass von den Fans auf dem ganzen Globus geradezu verschlungen wurde. Momentan arbeitet Lucas an einer Star Wars-Cartoon-Serie, The Clone Wars, die zwischen Episode II und III angesiedelt ist.

Wieso ist es Ihnen wichtig, die Geschichte der Klonkriege zu erzählen?

Das interessante an den Klonkriegen ist, dass sie in den Filmen übersprungen werden. Man hört davon, aber außer dem Anfang und dem Ende sieht man nichts von diesem Konflikt, obwohl es eigentlich der Wendepunkt für die Republik ist.

Die Fernsehserie The Clone Wars verbindet Episode II und III und kann mehr Tiefe und Verständnis für den Fall der Republik und für die fantastischen Heldentaten von Anakin Skywalker vermitteln, als es die Filme können. In den Filmen konzentrieren wir uns sehr auf seine Wandlung zu Darth Vader, so dass man fast vergisst, dass er einer der größten Helden des Klonkriegs war.

Ihn als großartigen Jedi-Ritter zu sehen, erinnert einen daran, dass Star Wars eigentlich eine spaßige Abenteuergeschichte ist, bevor es dunkel wird.

Was bringt die Animation für Star Wars?

Ich wollte die Serie nur machen, wenn wir etwas einzigartiges mit Computern machen würden und gleichzeitig eine gute Geschichte hätten. In The Clone Wars erscheint Star Wars in einem ganz anderen Licht, dennoch sind sowohl die Filme als auch die Serie für das selbe Publikum gemacht - d.h. wenn man die Filme liebt, wird man auch Spaß an der Serie haben.

Gerade auch deswegen, weil uns die Computer-Animationen viel bessere Möglichkeiten verschaffen.

Animation ist wie ein wundersamer, leerer Zeichenblock. Man kann alles mögliche anstellen, freier denken, eine Menge Spaß haben und man hat viel mehr Flexibilität als bei realen Aufnahmen.

Was macht Dave Filoni zum richtigen Mann, um die Vision der Filme als Animation fortzusetzen?

Dave hat all die Eigenschaften, die ich für den Regisseur haben wollte: Er ist talentiert, hat eine große Leidenschaft für Star Wars und eine kreative Vision. Dave hat sich ein völlig anderes Aussehen für The Clone Wars ausgedacht, teilweise beinahe retro und gleichzeitig hoch aktuell.

Hinzu kommt, dass er wohl mehr über Star Wars weiß, als ich! Er kann sofort auf andere Medien verweisen, Bücher, Comics, Videospiele, all der Kram, der zwei auf meiner Saga basiert, aber mit dem ich nicht viel zu tun habe. Dave liebt diese Dinge und sein Wissen verschafft uns ein besseres Gesamtbild.

Wie setzt sich die Serie von anderen Animationen im Fernsehen ab?

Sie ist eigentlich eine Fortsetzung der Filme und ich wollte, dass die Serie das selbe Aussehen, die selbe Atmosphäre und Tiefe wie sie hat. Ich glaube aber, wie waren erfolgreich dabei, The Clone Wars völlig anders aussehen zu lassen, als irgendeine andere Serie im Fernsehen.

Wie haben uns sehr auf die Geschichte und Charaktere konzentriert, da wir wollten, dass alle sie genießen können. Junge Menschen haben Spaß an den Figuren, der Action und dem Humor. Ältere Kinder werden von der Tiefe der Geschichten und den Animationen begeistert und für die Erwachsenen und für die Fans ist es interessant, weil die Serie einzigartig ist: Eine Drama-Action-Animationsserie mit ihrem ganz eigenen Stil.

Was war die Inspiration für die Serie?

Ich wollte dem ganzen einen romantischen, nostalgischen Touch verleihen. Eine Inspirations war Gerry Andersons Serie Thunderbirds aus den 60ern. Daher kommt der wie gemeißelte und angemalte Stil der Figuren. Diese Inspiration von Gerry Andersons haben wir dann mit dem dramatischen Licht und dem aggressiven Schnitt von Mangas und Animes kombiniert, um einen ungewöhnlichen Stil zu erhalten. Heraus kam etwas völlig Neues.

Was ist Ihre Rolle bei The Clone Wars?

Als Ausführender Produzent bin ich eine Art Mentor. Ich passe auf, dass alles gut passt. In unseren Story-Besprechungen geht es vor allem darum sicherzustellen, dass die Autoren sich an den Stil von Star Wars gewöhnen. Ich arbeite mit den kreativen Köpfen, um sie auf Zack zu bringen, damit sie das Gefühl bekommen einen Kinofilm zu produzieren und nicht "nur" eine Animationsserie.

Natürlich ist The Clone Wars eine Animationsserie, aber beginnend bei den Konzepten und Drehbüchern bis zur fertigen Episode, bemühe ich mich die Leute dazu zu bringen, so zu arbeiten, als sei es ein Kinofilm. Es ist eine andere Art Star Wars-Geschichten zu erzählen, aber wir müssen die Qualität von den Filmen und allem anderen erreichen.

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Chrissi

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Sonntag, 19. Oktober 2008, 18:37

Schön zu hören, dass es ihm in keinster Weise ums Geld geht.

Schade, dass es ihm nicht so sehr wichtig ist, mehr vom Bürgerkrieg zu zeigen. So ein bisschen zwischen Ep.4 und Ep.5 hier, ein bisschen zwischen Ep.5 und Ep.6 dort und schon hätte man eine weiter Serie. "Star Wars The Galactic Civil War"
Oder ein bisschen nach den Filmen. Aber das wird wohl weiterhin ein Traum bleiben.
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Shtev-An Veyss

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3

Sonntag, 19. Oktober 2008, 19:09

Was deinen Wunsch angeht, dürfte doch eigentlich die Realserie, die dann zwischen Episode III und IV spielt, ziemlich dicht rankommen. Schließlich gab es die Rebellion auch schon vor der Handlung, die in Episode IV einsetzt.

Und wie hieß es noch zur Realserie: Wenn das ganze gut funktioniert, seien auch andere Epochen als Thema nicht ausgeschlossen.

Wir werden sehen.

Ich freu mich jedenfalls jetzt erstmal auf The Clone Wars, erstmal auf Pro Sieben und dann garantiert noch auf DVD inkl. Originalton. :)
Sarkasmus- und Ironiedetektoren kaputt? Zwinkersmiley hilft! ;)

Chrissi

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Sonntag, 19. Oktober 2008, 19:29

Da die Rebellion erst kurz vor Ep.4 beginnt, wird in der Realserie, die sich ja über die ganze Zeit erstrecken soll, wohl nicht viel darüber gezeigt werden. Zweitens sollen ja keine "großen" Charaktere vorkommen, was Leute wie Leia, Han (der hat vorher eh nichts mit der Allianz am Hut) und Luke (Bauer auf Tatooine) auch nicht erscheinen werden lässt.
Lucas argumentiert, dass man von den Klonkriegen in den Filmen nicht viel sieht. Abgesehen von Yavin, Hoth und Endor sieht man aber auch nicht viel vom Bürgerkrieg.

Zitat

Und wie hieß es noch zur Realserie: Wenn das ganze gut funktioniert, seien auch andere Epochen als Thema nicht ausgeschlossen.

Das hört sich ja einigermaßen gut an, doch wird sich Lucas wohl kaum an die Zeit nach Ep.6 machen.
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Ace Azzameen

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Sonntag, 19. Oktober 2008, 20:13

Sehr interessantes Interview. Und es macht ein wenig Hoffnung darauf, dass die Serie sich doch noch ein klein bisschen ernster nehmen wird:

Zitat

Ältere Kinder werden von der Tiefe der Geschichten und den Animationen begeistert


Zitat

Was deinen Wunsch angeht, dürfte doch eigentlich die Realserie, die dann zwischen Episode III und IV spielt, ziemlich dicht rankommen.
Nach dem was man bisher so über die Realserie gehört hat (Stichwort: Sopranos, Mafia etc.) scheint sich die Serie wohl kaum bis gar nicht um den galaktischen Bürgerkrieg drehen.

Zitat

Da die Rebellion erst kurz vor Ep.4 beginnt
Wie kommst du darauf? Die Rebellion beginnt laut Canon schon recht früh nach RotS und führt bis zur Schlacht um Yavin schon einige größere Aktionen durch.
Ein letzter Salut für Bootsmann

Du warst mir immer ein guter Freund

Chrissi

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Sonntag, 19. Oktober 2008, 20:59

Zitat

Original von Ace Azzameen
Nach dem was man bisher so über die Realserie gehört hat (Stichwort: Sopranos, Mafia etc.) scheint sich die Serie wohl kaum bis gar nicht um den galaktischen Bürgerkrieg drehen.

Die Befürchtung habe ich ja auch. Es wird wohl gezeigt werden, wie das Leben im SW Universum zur Zeit des Imperiums so von statten geht. Daher keine großen Stories.

Zitat

Original von Ace Azzameen

Zitat

Da die Rebellion erst kurz vor Ep.4 beginnt
Wie kommst du darauf? Die Rebellion beginnt laut Canon schon recht früh nach RotS und führt bis zur Schlacht um Yavin schon einige größere Aktionen durch.

Tut mir Leid, habe mich unklar ausgedrückt. Die Rebellenallianz wird erst kurz vor Yavin gegründet. Natürlich gab es schon kleinere Scharmützel, aber wohl noch nichts in der Größenordnung wie zur Zeit der Allianz.
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Sonntag, 19. Oktober 2008, 23:34

Die Realserie wird doch erst noch gemacht und sicherlich werden da Erfahrungen aus TCW mit einfließen. Abgesehen davon, kann z.B. eine Story ala Azzameen beide Kritereien, d.h. "Sopranas" und Bürgerkrieg erfüllen.

Des weiteren hat GL in einem vorherigen Interview deutlich gemacht, dass bei einem Erfolg der Serie weitere denkbar sind.

Zwei Dinge fallen mir an dem Interview auf und machen mir GL direkt wieder mehr sympathisch. Was ich an ihm immer schon geschätzt habe ist, dass er sein Ding macht. Lass die anderen schreien, jammern, meckern, etc. er zieht sein Ding durch und war bisher ja auch erfolgreich damit. Wieder hat er etwas ganz eigenes haben wollen und der Stil der Serie ist wirklich ein eigener geworden - und bisher ist sie ja auch erfolgreich. Ich hoffe das geht so weiter und seine Entschlossenheit schätze ich sehr. GL macht eben kein Mainstream, ist damit aber erfolgreicher als jeder anderer Künstler, der mir einfallen würde und ebenfalls abseits des Mainstreams ist.

Die zweite Sache, sollten vor allem auch jene Fans zu schätzen wissen, die in der PT mehr Bezüge zum EU gefordert haben - das offene Bekänntnis dazu. Die Filme waren GLs Baby, seine ganz eigene Geschichte, wo niemand dran herumdoktorn durfte, aber für die Serie hat er jemanden gesucht, der sich im EU bestens auskennt ( und in Filoni wohl gefunden ).
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8

Montag, 20. Oktober 2008, 14:42

Wenn man an George etwas besonders loben kann, dann ist das sein Gespür für gute Regisseure ;)

Horror

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9

Montag, 20. Oktober 2008, 16:13

Zitat

Wenn man an George etwas besonders loben kann, dann ist das sein Gespür für gute Regisseure


Absolut, kann ich nur bestätigen.

Wie wir doch alle wissen dreht sich die Serie darum den Klonkrieg besser ins Licht zu ziehen, in den Filmen wurde ja auch nur der Anfang und das ende Gezeigt.

Und wie Ronen Tal-Ravis schon angesprochen hat, und was ich auch echt super finde an George Lucas ist das er Sein Ding echt durchzieht :D. Trotzdem würde es für meinen Geschmack nicht schaden ein paar richtig gute "Autoren" ins boot zu hollen, die ihre Erfahrungen mit in die sache einbringen könnten, was die Dialoge und andere sachen angehen 8) weil wie ich finde sind George's seine "Autoren" Künste eher begrenzt ;)
Schon die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Horror« (20. Oktober 2008, 16:14)